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Sanitäter, Wasserretter und Suchhunde proben Einsatz
Übung Ein Simuliertes Fallschirm-Unglück dient als Trainigs-Szenario für zwei- und vierbeinige Helfer.
MECKLENBURG-STRELTZ Bei einer gemeinsamen Übung haben Wasserrettungsdienst, Sanitätsdienst und Rettungshundestaffel des Arbeitersamariterbundes Neubrandenburg/Mecklenburg-Strelitz jetzt die Zusammenarbeit geprobt. Als Übungsannahme diente ein Fehlabsprung von Fallschirmspringern über Großzerlang, von denen zunächst eine unbekannte Anzahl in den Wäldern, Böschungen und Seebereichen gelandet waren. Die Seefläche wurde per Rettungsboot abgesucht. Ein etwa zehn Hektar großes Landstück wurde mit elf Suchhunden der Rettungshundestaffel kontrolliert. Für die Versorgung der "Verletzten" stand der Sanitätsdienst mit einem Rettungswagen und erstmals auch mit einem Quad bereit.
Nachdem die die Rettungshunde die "Verletzten" aufgespürt hatten, waren Hundeführer und Suchhelfer zunächst für die medizinische Erstversorgung zuständig. Später übergaben sie an die nachgeforderten Sanitätseinheiten. Anschließend ging es per Rettungswagen, Quad oder Boot zum Behandlungsplatz. Dort wurden die "Verunglückten" weiter versorgt, bis sie an den Rettungsdienst mit ärztlicher Aufsicht übergeben werden konnten.
Das Quad mit Anhänger hat sich bewährt, weil es mit seinem Allradantrieb in der Lage ist, Patienten auch aus schwer zugänglichen Gebieten schonend zu retten.